Die SwissResource GmbH fördert Technologien für einen effizienten und wirtschaftlichen Umgang mit Rohstoffen und Reststoffen. Mit dem Kyoto-Verfahren steht ein nachhaltiges Verfahren zur Verfügung, welches eine profitable Nutzung von Klärschlamm ermöglicht.

Das Kyoto-Verfahren (Nutzung von Klärschlamm)

  • Die profitable Nutzung von Klärschlamm ermöglicht einen wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Betrieb.

  • Der effiziente Entzug von Wasser, Phosphor und Lachgas (Ammoniak) wurde in Kyoto (Japan) schon vor über 30 Jahren industriell praktiziert.

  • Die Erzeugung von Spitzenstrom durch Energieentzug im Kyoto-Verfahren ist eine Neuentwicklung der SwissResource GmbH.

  • Das Kyoto Verfahren arbeitet CO2 neutral und ist sehr umweltfreundlich. Es erfordert geringe Investitionskosten.

Das Verfahren (Technologie)

Der konventionell auf ca. 75 % vorgetrocknete Klärschlamm wird mit überhitztem Dampf im Kreislauf endgetrocknet. Das vom Dampf aufgenommene Wasser wird durch Kondensation zurückgewonnen (Wärmeanfall). In einem gleichartigen Kreislauf bei höheren Temperaturen kann Phosphor und Ammoniak entzogen werden. In einem analogen Kreislauf mit noch höheren Temperaturen können die organischen Komponenten in Form einer ölähnlichen Flüssigkeit abgeschieden werden. Diese kann nach Mischung mit anderen Biokraftstoffen  abgekühlt und gelagert werden. Die Nutzung erfolgt in Strom-Spitzenzeiten mittels einer hocheffizienten thermischen Maschine mit Generator.

Anlage Konzept (ca. 50’000 EGW)

Anlage Konzept

Anlage Kyoto (50’000 EGW)

Anlage Kyoto

Vorgeschichte

Escher Wyss (Teil des Sulzer Konzerns) entwickelte 1978 ein Verfahren zur Trocknung von wässrigen Schüttgütern. 1983 wurde in Kyoto (Japan) eine Anlage zur Trocknung von Klärschlamm unter Verwendung der neuen Technologie installiert. Sie war ausgelegt für 50’000 Einwohner und hatte den Charakter einer Demonstrationsanlage. Unter Mitwirkung von Hochschulinstituten wurde begonnen, die Anlage zu betreiben und zu vermessen.Alle Betriebsdaten wurden wissenschaftlich erfasst und dokumentiert. Als sich zeigte, dass sowohl Phosphor wie Lachgas das Endprodukt beeinträchtigten, suchte man zusammen mit Sulzer nach Wegen, beide zu extrahieren, was auch gelang.

Die positiven Resultate bewogen den Betreiber, die Anlage durch eine grössere zu ersetzen. Diese erbrachte die gleichen vorteilhaften Betriebsdaten.

In Europa wurden anschliessend von Escher Wyss noch weitere Klärschlammtrocknungsanlagen mit dieser Technologie (jedoch ohne Phosphor und Lachgas Entzug) gebaut, wovon einige noch heute in Betrieb sind. Escher Wyss ist bald darauf verkauft worden. Die Käufer zeigten aber kein Interesse am Klärschlamm, sodass diese interessante Technologie verloren ging.

Der Energieentzug

Die Kyoto-Anlage hatte keinen Energieentzug. Dieser Anlagenteil bleibt noch zu demonstrieren, was im Rahmen einer Neuanlage möglich wird.

Während heutige Konzepte (Monoverbrennung von Klärschlamm) nur eine Energienutzung mit niedrigem Wirkungsgrad erreichen können und Bandenergie liefern sollen, ermöglicht das Konzept der neuen Kyoto Technologie der SwissResource GmbH die Produktion eines Biokraftstoffs, der gespeichert werden kann und der zur Erzeugung von Spitzenstrom mit sehr hohem Wirkungsgrad qualifiziert ist. Spitzenstrom wird in Deutschland nach dem Abschalten der Kohle und Kernkraftwerke zu einem Mangelprodukt, weil Solaranlagen und Windkraftanlagen in windstillen Winternächten keinen Strom liefern. Die Spitzenstrompreise dürften zwangläufig in der Zukunft ansteigen.

Der Zubau einer Enegieentzugs-Einheit sollte den Anlagenpreis nicht mehr als 20% anheben, die Ertragslage aber dramatisch verbessern, sodass die Klärschlammbetreiber damit Erträge erzielen werden.

Diesbezügliche neutrale Studien sind geplant.

Die Kyoto-Anlage hatte keinen Energieentzug. Dieser Anlagenteil bleibt noch zu demonstrieren, was im Rahmen einer Neuanlage möglich wird.

Während heutige Konzepte (Monoverbrennung von Klärschlamm) nur eine Energienutzung mit niedrigem Wirkungsgrad erreichen können und Bandenergie liefern sollen, ermöglicht das Konzept der neuen Kyoto Technologie der SwissResource GmbH die Produktion eines Biokraftstoffs, der gespeichert werden kann und der zur Erzeugung von Spitzenstrom mit sehr hohem Wirkungsgrad qualifiziert ist. Spitzenstrom wird in Deutschland nach dem Abschalten der Kohle und Nuklearwerke zu einem Mangelprodukt, weil Solaranlagen und Windkraftanlagen in windstillen Winternächten keinen Strom liefern. Die Spitzenstrompreise werden zwangläufig in der Zukunft ansteigen.

Der Zubau einer Enegieentzugs-Einheit dürfte den Anlagenpreis nicht mehr als 20% anheben, die Ertragslage aber dramatisch verbessern, sodass die Klärschlammbetreiber damit Erträge erzielen werden.

Diesbezügliche neutrale Studien sind geplant.

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